Es ist auch wichtig, daran zu denken, dass zur Mattierung nicht nur Arbeit gehört. Kratzer auf der Karosserie bereiten vielen Autobesitzern Kopfzerbrechen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, sie in der heimischen Garage zu entfernen, nur mit Wasserpapier oder Polierpaste. Es lohnt sich jedoch, sich auf die Arbeit vorzubereiten, indem man zum Beispiel lernt, wie man den matten Lack entfernt.

Wie dick sind die Beschichtungen?

Die Oberfläche jeder Fahrzeugkarosserie ist mit einem Lacksystem beschichtet, das aus einer Grundierung (Korrosionsschutz), einer Farbbasis und einem Klarlack besteht. Bei noch nicht ausgebesserten Oberflächen beträgt die Gesamtschichtdicke z. B. bei japanischen Autos etwa 100-130 Mikrometer und bei Autos aus deutscher Produktion bis zu 200 Mikrometer.

Autobesitzer sind oft erschrocken, wenn sie einen einzelnen weißen Kratzer sehen. Das bedeutet oft, dass die Delle die oberen Schichten durchdrungen und die Korrosionsschutzschicht, den Primer, erreicht hat. Zum Glück ist das nicht immer der Fall, denn der polierte Klarlack bröckelt bei Beschädigung wie Kreide. In diesem Fall lässt sich der Kratzer leicht entfernen, indem der Lack mit Wasserpapier mattiert wird. Durch das Schleifen der Karosserieoberfläche wird die Dicke des Klarlacks verringert und das Auto sieht zu Beginn der Arbeit weniger glänzend aus, aber nach dem Polieren erhält das Ganze seinen Spiegeleffekt zurück.

Ein Weg, um mit tiefen Kratzern umzugehen

Beim Entfernen von Kratzern und beim Abschleifen des Autolacks ist es wichtig, ein Lackdickenmessgerät zu haben. Dieses Gerät muss einwandfrei funktionieren, damit der gesamte Prozess erfolgreich ist. So werden Fehler bei der Einschätzung der Schichtdicke des zu reparierenden Teils vermieden.

Um das spätere Polieren des Lacks mit Politur zu erleichtern, sollte die zu reparierende Oberfläche beim Mattieren leicht angeschliffen werden. Dabei ist natürlich die Tiefe des Kratzers zu berücksichtigen und festzustellen, ob die Karosserie schon einmal repariert worden ist. Es ist allgemein bekannt, dass die Lackschicht von Neuwagen, die vom Fließband kommen, immer dünner wird, so dass aggressives Schleifen die Lackschicht beschädigt und dazu führt, dass das gesamte Teil neu lackiert werden muss. Wir können uns jedoch erlauben, die Beschichtung sanft abzuschleifen, um sichtbare Schäden zu beseitigen und die gesamte Oberfläche wieder in ihrem ursprünglichen Glanz erstrahlen zu lassen.

Welches Papier ist am besten geeignet?

Die Auswahl des Arbeitszubehörs beginnt man am besten mit der Wahl des richtigen Schleifklotzes. Unter den vielen auf dem Markt erhältlichen Exemplaren finden wir Exemplare verschiedener Härtegrade, aber die sicherste Wahl ist ein optimal weicher Würfel, denn ein ganz harter kann zu aggressiv sein, um ein paar Kratzer zu entfernen, und folglich mehr Probleme als erwarteten Nutzen verursachen. Weichere Würfel ermöglichen einen subtileren Eingriff in die Beschichtung und tragen dazu bei, eine gleichmäßige Struktur zu erreichen, indem sie den Autolack mattieren.

Bei der Suche nach Wasserpapier sollten Sie eines wählen, das sich besonders gut auf der Oberfläche verarbeiten lässt. Es darf keine Vertiefungen verursachen, die beim Polieren nur schwer zu beseitigen wären. Das Wichtigste ist die Wahl der richtigen Abstufung, die von der Karosserie und dem Grad der Beschädigung abhängen sollte:

  • Für feine Kratzer auf weichem Autolack verwendet man am besten ein Nassschleifpapier der Körnung 2500-3000. So kann der gesamte Prozess langsam und schonend nur eine kleine Schicht des Klarlacks entfernen.
  • Eine härtere und dickere Oberfläche kann bedenkenlos mit einem stärkeren Wasserpapier mit einer Körnung von 2000, bei tiefen Kratzern sogar ab 1500 mattiert werden. Es ist jedoch sorgfältig zu prüfen, ob die behandelte Oberfläche die Verwendung einer höheren Körnung zulässt.

Oberhalb des Kratzers selbst, da dies eine Delle in der Karosserie hinterlassen würde. Am besten ist es, mit Wasserpapier kreisende Bewegungen auf und um den Schaden herum zu machen. Bei der Arbeit am Autolack empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit eine Lehre zu verwenden, um die gesamte Oberflächenstruktur gleichmäßig zu reduzieren. Wenn der Kratzer beim Mattieren zu verschwinden beginnt und wir mit einem härteren Blatt arbeiten, verwenden wir ein immer feineres. Auf diese Weise glätten wir den Schaden und können mit dem Polieren fortfahren. In diesem letzten Arbeitsschritt kann der behandelte Teil der Karosserie durch den Einsatz von Polierpaste seinen vollen Glanz wiedererlangen.

 

Aktuelles

Lesezeit 6 Minuten

A2G ist ein modernes System auf Wasserbasis, das die Aqua 2G-Linie ablöst. Dank eines neuen Harzes ohne "blaues Leuchten" und einer "angepassten Verschüttungsstrategie" sorgt es für sauberere Farben und eine gleichbleibende Frische der Komponenten.

Lesezeit 3 Minuten

Die Marke Profix hat ihr Sortiment um ein neues Produkt erweitert - den Härter CP 3016S, der für die Verwendung mit der Farbe CP 2016 entwickelt wurde. Diese innovative Lösung wurde für Maler entwickelt, die täglich mit den Herausforderungen hoher Umgebun

Lesezeit 4 Minuten

Für viele Autofahrer ist ein Auto mehr als nur ein Transportmittel - es ist eine Leidenschaft, ein Hobby, oft auch eine Quelle des Stolzes und eine persönliche Visitenkarte. Kein Wunder also, dass jeder Kratzer, jede Delle oder jeder Steinschlag für Unmut

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Gewinnen Sie einen Vorsprung durch den Zugang zu einzigartigen Informationen über unsere neuesten Lackprodukte.