Schattierung ist eine Anstrichmethode, die einen glatten und praktisch unmerklichen Übergang von der alten Oberfläche zur neuen, frisch gestrichenen Oberfläche ermöglicht. Die Schattierung ist bei der Rekonstruktion von lackierten Oberflächen äußerst wichtig, da eine 100%ige Farbübereinstimmung und ein Anstrich bis zum Rand nahezu unmöglich ist.
Maltechniken haben einen erheblichen Einfluss auf den endgültigen Farbton. Selbst bei Verwendung identischer Farbmischungen erzeugen zwei verschiedene Maler unterschiedliche Farbtöne (Abb. A – gestrichenes Element, Abb. B und C – benachbartes Element, Abb. B – schattierte Fläche).
Unter Berücksichtigung der Faktoren, die die endgültige Farbe der Oberfläche beeinflussen, haben Farbtechniker aus Erfahrung festgestellt, dass die beste Methode zur Farbabstimmung die Schattierung ist.
Wann sollte eine Schattierung verwendet werden?
Einfach ausgedrückt, sollte die Schattierung verwendet werden, um sichtbare Unterschiede zwischen reparierten Elementen der Karosserie und den übrigen Elementen, die nicht lackiert werden sollen, zu vermeiden.
Die Schattierung ist unerlässlich, da die Fabriken verschiedene Lacklieferanten verwenden und sich die Lackierräume eben dieser Hersteller oft in verschiedenen Ländern befinden.
Die heutigen Methoden der Werkslackierung können zu Farbunterschieden in der gesamten Karosserie führen, was mit einem Spektralphotometer nachgewiesen werden kann. Die Analyse mit diesem Gerät zeigt Farbunterschiede für verschiedene Teile der Karosserie.
Wie fange ich an?
Zunächst einmal spielt die Vorbereitung der Oberfläche eine wichtige Rolle. Die Oberflächen sollten mit einem Silikonentferner gereinigt und anschließend mit einem grauen Schleifpad mattiert werden, am besten unter Zugabe von Mattierungsmittelpaste.
Wenn die Oberfläche vorbereitet ist und die restlichen Elemente abgeklebt sind, können die Malerarbeiten beginnen. Die Wahl der Geräte ist sehr wichtig – die besten Ergebnisse werden mit HLVP-Pistolen erzielt, die mit einem Manometer ausgestattet sind, das die Kontrolle des Spritzdrucks ermöglicht. Natürlich muss das Gerät in gutem Zustand sein und die richtige Einstellung für die Form des gespritzten Farbstrahls haben.
Der nächste Schritt bei der Vorbereitung der zu schattierenden Oberfläche ist das Auftragen einer Harzschicht (z.B. Profix CP 998), dank derer die Farbpartikel, insbesondere bei Metallic-Farben, sanft in die gestrichene Oberfläche übergehen, so dass der Übergang von gestrichenen zu ungestrichenen Abschnitten nicht auffällt.
Was muss besonders beachtet werden?
Das Harz, das auf die Oberfläche gespritzt wird, darf nicht austrocknen, das heißt, die Lackierarbeiten müssen ohne Pausen durchgeführt werden. Die Zeit ist der Feind der perfekten Schattierung.
Erinnern Sie sich daran, den Spritzdruck allmählich zu verringern – eine zu plötzliche Verringerung des Drucks kann dazu führen, dass die Metallpartikel “aufstehen”, was das endgültige Aussehen der Lackierarbeiten negativ beeinflusst.
Bei der Lackierung von großen Flächen ist daran zu denken, den Lackstaub mit Hilfe eines antistatischen Tuchs zu entfernen.
Welche Fehler treten bei Schattierungsarbeiten am häufigsten auf?
- Ein häufiger Fehler ist die Verwendung eines zu hohen Drucks, der dazu führt, dass die Metallpartikel „aufstehen”, wodurch der Übergangsbereich von der lackierten zur unlackierten Oberfläche unnötig hervorgehoben wird.
- Wenn kein Harz aufgetragen wird, können Schattierungen sichtbar sein. Das gilt besonders für helle Farben wie Silber oder Gold.
- Ein schwerwiegender Fehler ist es, den Verdünnungstest vor Beginn des Lackiervorgangs auszulassen. Die schattierte Oberfläche muss immer getestet werden, um sicherzustellen, dass sie stabil und vollständig ausgehärtet ist.
Beim Einblenden in die gestrichene Fläche sollte nicht „bis zum Strich” gestrichen werden, damit die Ränder der neu gestrichenen Fläche nicht auf einen kleinen Bereich beschränkt sind, sondern mit den natürlichen Formen und Kanten des Körpers auslaufen.
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