Mit der Entwicklung des Malerei- und Technologiemarktes haben wir mehr und mehr Daten in elektronischer Form. Es stellt sich heraus, dass nicht alle Kunden dies als Vorteil sehen, so dass es gut ist, eine Auswahl zu haben. Es gibt immer noch ein großes Publikum, das traditionelle Lösungen schätzt, den Farbchip physisch berühren und den vorgeschlagenen Farbton überprüfen möchte. Es sollte auch erwähnt werden, dass eine solche ‘traditionelle’ Art von Farbkasten im Vergleich zu einem Spektralphotometer und seiner Software viel billiger ist.
Generell gibt es auf dem Autolackmarkt zwei Arten von Farbkästen, die die Anordnung der Farben bestimmen: nach der Fahrzeugmarke und nach dem chromatischen System (d.h. Anordnung nach Farben, z.B. ColorTool von Profix). Natürlich kann die Farbdokumentation auch nach der Herstellungsmethode unterteilt werden: Drucken (traditionelle Drucktechnik, die eine begrenzte Genauigkeit der Farbwiedergabe bietet), Spritzen (die teuerste Methode, die aber die höchste Farbkonformität und eine realistische Wiedergabe des Lackauftrageffekts gewährleistet) und Beschichten (kombiniert die Vorteile der beiden vorgenannten Methoden - relativ niedrige Kosten bei gleichzeitiger Erhaltung der Originallackierung).
Das Coating ist die am weitesten verbreitete Produktionsform, bei der die Farbe mit einer Walze auf Papier aufgetragen wird. Diese Technik zeichnet sich durch ein sehr gutes Verhältnis zwischen Produktionskosten und Qualität der Beschichtung aus. Die auf diese Weise hergestellten Vorlagen weisen zudem die höchste Farbstabilität über den gesamten Produktionsprozess auf.
Was die Anordnung der Farbchips betrifft, so hat das Markensystem zweifellos viele Vorteile, von denen der größte die Transparenz und die einfache Handhabung durch den ungeübten Benutzer ist. Für den fortgeschrittenen Anwender ist jedoch die Dokumentation in einer chromatischen Anordnung eine bessere Lösung, die sich bei näherer Betrachtung als sehr vielseitig erweist. Der Kunde hat einen sehr einfachen Zugriff auf die gewählte Farbgruppe, so dass das Finden der richtigen Farbe nur wenige Sekunden dauert. Dies ist besonders wichtig, wenn wir den Farbcode nicht kennen oder das Fahrzeug neu lackiert wird. In solchen Fällen interessiert uns der Hersteller- oder OEM-Code nicht, die Farbe wird durch die Suche nach der nächstgelegenen Farbe unter den vorhandenen Chips angepasst.
Die Anordnung der Datenblätter im Schrank ist bei der Farbsuche sehr hilfreich, da bei den angeordneten Sets alle Farbgruppen auf einen Blick sichtbar sind. Ein zusätzlicher, sehr interessanter Aspekt dieser Lösung ist die Tatsache, dass das Programm bei der Suche nach einer Farbe mit dem Rezepturprogramm ein Datenblatt für einen Standard oder eine Variante vorschlägt, wir aber, wenn wir die entsprechende Karteikarte nicht finden, immer die Karteikarten rechts oder links von der vorgeschlagenen Karteikarte verwenden können, d.h. eigentlich ist der gesamte Farbkasten eine einzige große Reihe von Varianten. Der Vorteil dieser Lösung ist auch die Tatsache, dass ein Farbcode mehreren verschiedenen Codes und Herstellern zugeordnet werden kann, da dieselbe Farbe auf den Fahrzeugen verschiedener Hersteller zu finden ist.
Eine natürliche Entwicklung der Nutzung des Potentials des Farbsystems (z.B. ColorTool von Profix) ist daher die Tatsache, dass es möglich ist (mit dem Rezepturprogramm), nach Rezepturen von der OEM-Code- und/oder Herstellerseite aus zu suchen (mit einer Abfrage bezüglich der zugehörigen Karte) oder die zum Fahrzeug passende Karte selbst auszuwählen und von der Kartenseite aus zur Rezeptur zu gehen, ohne an den Farbcode zu denken. Natürlich können wir trotz der vielen Vorteile der Farbdokumentation den technischen Fortschritt nicht aufhalten. Das bedeutet nur eines: In Zukunft werden Kunden auf der ganzen Welt nur noch Spektralphotometer verwenden, die über ein Telefon oder Tablet mit der Cloud verbunden sind, um Autofarben abzustimmen.
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